KI in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung

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Unternehmen und die öffentliche Verwaltung wollen das Potenzial von KI nutzen. Wir verraten, worauf datenschutztechnisch zu achten ist.  

Das Potenzial Künstlicher Intelligenz für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung ist enorm. Schon heute kann KI Mitarbeitende bei vielen Aufgaben unterstützen. Sei es, beim Zusammenfassen langer Schriftstücke, dem Erstellen von E-Mails und Briefen oder bei der Auswertung von Daten.  

Doch so groß die Chancen, so unüberschaubar sind aktuell auch noch die Risiken der KI – zumindest aus datenschutzrechtlicher Sicht. Gerade beliebte Systeme wie ChatGPT sind für den Einsatz in Unternehmen nur unter bestimmten Voraussetzungen und in engen Grenzen geeignet. In der Öffentlichen Verwaltung raten wir von deren Nutzung dringend ab. Unter welchen Voraussetzungen der Microsoft 365 Copilot eingesetzt werden kann, das lesen Sie in diesem Artikel.

Denn grundsätzlich gilt: Wenn KI im beruflichen Kontext zum Einsatz kommen soll, dann müssen die Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden klar definiert sein. Nur so wird ein DSGVO-konformes Arbeiten möglich. 

Wo kann KI in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung unterstützen?

Vor einem Einsatz von KI müssen sich Unternehmen und die öffentliche Verwaltung zunächst darüber klar werden, was durch den Einsatz der KI erreicht werden soll. Bei welchen Aufgaben kann die Künstliche Intelligenz die Mitarbeitenden unterstützen? Und auf welche Daten hat das System Zugriff? All das muss in einer internen Richtlinie festgehalten werden. 

Doch viel wichtiger, als das „theoretische“ Zusammentragen aller Regeln ist die praktische Schulung der Mitarbeitenden. Sie müssen verstehen, dass die KI nur eine Unterstützung ist, die nicht fehlerfrei arbeitet. Dass Punkte wie das Urheberrecht bisher ungeklärt sind und dass wir uns aktuell bei den meisten Systemen in einer rechtlichen Grauzone befinden. Daher dürfen Organisationen der öffentlichen Verwaltung nicht mit Systemen arbeiten, bei denen Daten nach außen fließen. 

Handlungshilfe: Leitfaden der Datenschutzkonferenz 

Dass die Verwendung von KI in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung sicherer wird, dafür setzt sich auch die Datenschutzkonferenz ein. Nachdem die EU mit dem Artificial Intelligence Act (AIA) den Rahmen für ein Gesetz zur Regulierung Künstlicher Intelligenz geschaffen hat , geht nun die Datenschutzkonferenz den nächsten Schritt. Sie hat einen Leitfaden erarbeitet, der die DSGVO-konforme Nutzung von KI ermöglichen soll. Die Orientierungshilfe „Künstliche Intelligenz und Datenschutz“ richtet sich an Unternehmen, öffentliche Stellen und andere Organisationen. Der Schwerpunkt des Papiers liegt auf Large Language Models (LLM). Das sind Chatbots wie man sie von ChatGPT kennt. Der Leitfaden soll Verantwortlichen eine Hilfe sein, um Zweckbestimmung, Transparenzpflichten, Betroffenenrechte oder Richtigkeit von Ergebnissen der KI einordnen zu können. Die Orientierungshilfe erörtert an Beispielen, wie DSGVO-konformes Arbeiten mit der KI möglich wird. Das Papier soll künftig immer weiter entwickelt werden.

Unterstützung beim DSGVO-konformen Arbeiten mit der KI

Sie wollen Künstliche Intelligenz in Ihrem Unternehmen oder in der öffentlichen Verwaltung einsetzen? Dann beraten wir Sie gerne, welches System für Sie das Richtige ist. Außerdem können wir gemeinsam mit Ihnen eine interne Richtlinie zur DSGVO-konformen Verwendung der KI erarbeiten und stellen Ihnen wichtige Dokumente zur Risikobewertung oder den Informationspflichten zur Verfügung.

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